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St. Viktor Damme
Der Dom
Die Kirche in Damme gilt als die Mutterkirche des altsächsischen Gaues Dersi bzw. Dersaburg. Man kann davon ausgehen, dass es schon im 9. Jahrhundert eine Kirche in Damme gegeben hat. Dafür spricht auch das Patrozinium des hl. Viktor.
Als Patronatsfest wird heute der 10. Oktober, das Fest des hl. Viktor von Xanten, gefeiert. Die Abtrennung vom Bistum Osnabrück und Zuweisung zum Bistum Münster erfolgte 1821/24 (päpstliche Bullen) bzw. 1830/31 (Gründung des Offizialates in Vechta). Das ehemals sehr ausgedehnte Kirchspiel wurde seit dem Mittelalter durch Kirchengründungen in den angrenzenden Orten Steinfeld (1187), Neuenkirchen (vor 1221), Holdorf (1827), Osterfeine (1901) und Rüschendorf (1925) auf das heutige Ausmaß beschränkt. Zum heutigen Pfarrsprengel gehören innerhalb der Stadt Damme der eigentliche Ort und die umliegenden Ortschaften Osterdamme, Borringhausen, Südfelde, Reselage, Sierhausen, Rottinghausen, Neuenwalde, Hinnenkamp (nördlicher Teil), Ossenbeck, Bexadde, Holte, Dalinghausen, Bokern und Bergfeine sowie die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Siedlungen Clemens-August-Dorf und Glückauf. Die Pfarrkirche entstand 1904/06 als Vierungskirche im neugotischen Mischstil mit zwei Westtürmen. Ein alter Feldsteinturm aus dem 13. Jahrhundert mit einer barocken Haube lehnt sich an den Kirchbau. Mit 1050 Sitzplätzen gehört St. Viktor zu den größten Kirchenbauten im Offizialatsbezirk.
